Auch in diesem Bericht lassen sich die Fotos durchs Anklicken vergrößern - nun viel Spaß bei der:

Alpentour 2001

Und für mich bitte auch ein Spiegelei mit Speck... Dieser Satz wurde zum morgendlichen Ritual beim Frühstück in Burgeis. Eine Bedienung und der Juniorchef schwirrten um unsere Tafel und reichten nach, was die Küche hergab. So dauerte unser Frühstück auch eine Stunde - dafür reichte es auch für den ganzen Tag....
 

Im Januar setzten sich einigen Wampen in Hamburg zusammen und beschlossen, gemeinsam eine Ausfahrt durch die Norditalienischen Alpen zu machen. Flugs waren 10 Leute begeistert und ich als Organisator wollte die erste größere Tour nur mit 10 Reisenden machen - so kam es, daß wir keine weitere Werbung für die Tour machten. Da wir früh geplant hatten, konnten wir uns die Termine auf die günstigsten Zeiten legen - der Autoreisezug kam so auf knapp 400 Mark pro Person und Mopped (hin und zurück). Auch die Hotels waren Mitte Januar noch sehr flexibel, all unseren Wünschen wurde entsprochen.

Abfahrt in Hamburg Altona

Der Abend in Hamburg war ausgeprochen schwülwarm - es roch schon nach Gewitter. Endlich durften wir die Moppeds auf den Zug fahren, dann noch aus dem Kiosk ein kühles Bier holen und nix wie rein ins Abteil, aus dem Tankrucksack die Badelatschen und die kurze Büx gezogen - dann nur noch zurücklehnen und geniessen. Bei der Abfahrt pladdert bereits der Gewitterregen gegen die Zugfenster. Arjan, der sich winkend und ein wenig neidisch von uns verabschiedete, konnte seine Klamotten zuhause auswringen.
 
 
 
 
 
 

Rast an der PillerhöheBlick aufs Inntal (von der Pillerhöhe)Letzte Rast am Reschensee
In München war es ein wenig stickig - noch aber trocken. Raus aus der Stadt, gegenüber dem Starnberger Bahnhof haben wir ein Cafe gefunden. Das Frühstück war gut - beim Regenkombi-Überziehen ernteten wir mitleidsvolle Blicke, denn es pladderte. Vor den ersten Bergen wurde es bereits wieder trocken, bei der Rast am Schloss Linderhof blieben die ersten wegen der Wärme bei den Moppeds (zu warm zum laufen). Bis Reutte ist es eine traumhafte Strecke, der Plansee liegt wie ein Fjord zwischen den Bergen. Von Reutte nach Imst empfiehlt sich der Umweg übers Hahntennjoch - wegen der tief hängenden Wolken haben wir den Dieselruß geschwängerten Weg über den Fernpaß genommen - Gnade der Hotelwäscherei nach dem Abtrocknen des Gesichtes mit einem der üblichen weißen Handtücher. Hinter Imst hinein ins Pitztal, in Wenns rechts ab Richtung Piller, nun fängt der Spaß an: knapp 2-spurig windet sich die Straße hoch zur Pillerhöhe. Holger versucht ehrgeizig mit der KLR hinter mir zu bleiben, aber meine Gummikuh kann Haken schlagen, wie ein Nordfriesischer Feldhase - nach kurzer Zeit ist in meinem Rückspiegel nur noch Landschaft. Gleich hinter der Pillerhöhe ist ein Rastplatz, 600 m, fast senkrecht schwebend über dem Inntal. Ich kann zwar vom Fahren nicht genug bekommen, dennoch kommen die ersten Fragen auf: mir ist kalt, wie weit ist es denn noch.... Bei der Abfahrt kommen wir noch durch eine Baustelle: 15% Gefälle auf losem Untergrund. Dann noch ein letzter kurzer heftiger Schauer im Inntal, die letzte Rast gleich hinter der Grenze am Reschensee mit Panoramablick über den versunkenen Kirchturm auf das Ortlermassiv, gut 10 Kilometer später biegen wir von der Hauptstraße ab in ein Dorf: Burgeis. Durch einspurige Straßen schlängeln wir uns zum Hotel, entgegenkommende Autos müssen warten. Angekommen im Hotel nutzen wir die verbleibende Zeit bis zum Abendessen mit Ausgleichsübungen im Schwimmbad. Manfred hilft denjenigen von uns, deren Magen zu klein ist, bei der Bedienung heißt er daraufhin: der Mann mit den zwei Tellern. So werden alle, einschließlich Manfred satt!

Die Strasse - Stilfser Joch, Nordrampe mit 49 KehrenPasshöhe - Stilfser Joch

Nach dem Frühstück brechen wir auf in die Schweiz - erstmal Tanken für ca. 1,80 DM/l (derzeit in D: ca. 2.- DM/l)! Die Sonne scheint, weiße Schäfchenwolken treiben hoch über den Gipfeln - kaum zu glauben nach dem Regen des gestrigen Abends. Über den schweizerischen Umbrailpaß erreichen wir das Stilfser Joch, die Straße schraubt sich durch den Wald nach oben.

 

Ein kurzes Stück ist nicht staubfrei - es geht langsam, ohne direkte Abgründe auf 2500 m. Die letzten 250 Höhenmeter aufs Joch legen wir bereits wieder auf italienischer Seite zurück, neben der Straße sind noch Schneefelder, es wird empfindlich kalt. Oben sind wir auf einem großen Mopped-Rummelplatz, wir setzen uns auf die Terrasse eines Cafes und genießen die Sonne, den Schnee, die Aussicht. Unsere Abfahrt führt uns über die 48 Kehren der Nordrampe, die ungewohnten Blicke in die "Abgründe" sind nicht für alle von uns Konditionsfördernd: knapp 2000 Höhenmeter fahren wir hinab - am Nachmittag geht's wieder ins Bad und in die Sauna.
 
 
 
 

Auf dem Weg nach Meran möchte ich der Gruppe mal wieder eine der einspurigen Straßen zwischen den am Hang liegenden Gehöften bieten: einmal falsch abgebogen und schon fuhren wir einen steilen Pflasterweg zu Churburg hoch - wenn Steine fliegen könnten, so wären sie mir in den Rücken geflogen... (wie gut, daß Gott nicht gewollt hat, daß Steine fliegen können:-)))). Mit der Gruppe durch Meran: dagegen fährt sich jeder Lastzug sicherlich wie ein Smart.... Kein Autofahrer mit italienischem Kennzeichen verschwendet auch nur die geringste Menge Gehirnschmalz daran, daß eine Gruppe versucht gemeinsam zu fahren. Erst langsam gewöhnen wir uns daran, daß in Italien jeder sich den Platz auf der Straße nimmt, den er braucht und nicht den, der ihm zusteht. Für Meran haben wir uns nur 2 Stunden Zeit genommen - eindeutig zu wenig! Die wichtigsten Eindrücke - die subtropische Vegetation, die Lauben, stille Gassen und die Parks - haben wir gesehen, so geht es zurück nach Burgeis: Schwimmbad und Sauna (trotz der Hitze in Meran) locken.
 
 
 
 
 

Sonntag ist Freizeittag in Italien. Wir versuchen über den Umbrailpaß und die Stilfser Joch-Südrampe nach Bormio, von dort weiter nach Livigno zu kommen. Hinter dem Umbrail erreichen wir ins Getümmel: es gehört schon etwas Mut dazu, zwischen die, ohne Sicherheitsabstände fahrenden Moppeds, aus ganz Norditalien kommend, sich einzureihen.

Sonntag am Umbrail

Eine gewaltige Selbstdarstellungs-Kolonne aus den Orten zwischen Ravenna und Milano kriecht zum Joch und zurück! Kurz vor Bormio ist ein Tunnel gesperrt und so fahren wir zurück in die Schweiz, weiter über den Ofenpaß ins Engadin. Bei Guarda führt eine kleine Straße aus dem Tal hinauf ins Dorf, vor der Schranke müssen wir warten. Wie eine Spielzeugbahn Quert ein Zug unsere Straße - das Netz der Schmalspurbahnen zieht sich von hier aus durch die halbe Schweiz. Wenige Kilometer vorher führt ein neuer Eisenbahntunnel 20 km durch den Berg nach Klosters. Der Zug ist vorbei, wir fahren weiter nach Guarda - der Ort ist für die Touristen herausgeputzt. Auf unserem Weg ist kein Verrbotsschild zu sehen, so fahren wir gemächlich weiter: durch den Ort, später auf einspurigen Wegen, die eher Wanderwegen als Straßen entsprechen, führt unser Weg wie durch eine große Modelleisenbahnlandschaft. Wir fahren an verwunderten Wanderern vorbei - bis wir schließlich auf einen Feldweg hinunter ins Inntal kommen, ein Weg aus faustgroßen Steinen. Einige Kilometer weiter führt uns eine Stichstraße ins Tal von Samnaun - dort tanken wir Zoll- und Steuerfrei für ca. 1,25 DM/l Super - aber auch die Streckenführung nach Samnaun ist schon den Abstecher wert, Die Verbindung zweier Kurven auf dieser Bergstraße ist mal wieder die Kurve (auch im Tunnel). Später locken wieder Schwimmbad und Sauna....
 
 
 

Morgens nach bereits beschriebenem ausgiebigen Frühstück brechen wir Richtung Gardasee auf. Wieder über den Umbrail, hinunter nach Bormio und dann die erste Enttäuschung: der Gavia ist halbseitig gesperrt.

Also Karte aufgeklappt und da ist ja noch der Passo di Foppa, eine alte Militärstraße (asphaltiert). Der Einstieg ist dank gutem Kartenmaterial auch zu finden, dann schlängelt sich, an diversen Ferienhäusern vorbei, eine einspurige Straße von ca. 600 m auf 1800 m hoch. Die Steigung beträgt bis zu 20%, die Maximalsteigung ist jedoch meist in den Kehren. Die Aussicht ist grandios - nur Manfred hat seine Probleme: die mit 2 Personen und Gepäck an der Grenze des zulässigen Gesamtgewichts fahrende Boldor zieht im zweiten Gang erst ab 6000 Touren! Die, uns entgegenkommenden Moppedfahrer haben alle das gewisse breite Grinsen im Gesicht: so bringt das Touren Spaß! Vom Passo di Foppa gibt es die Möglichkeit die Kammstraße Richtung Passo di Guspessa zu fahren, wir jedoch nehmen den direkten Weg über Monno nach Edolo. Zwischen Edolo und Breno wird es immer heißer. Wir fahren ohne anzuhalten. In Breno führt die Ausschilderung zum Passo Croce Domini über kleinste Straßen....

Mehr als einmal bremse ich zur Erbauung der Beiden hinter mir recht kurzfristig, dann folgt ein schmaler Aufstieg. Die Straße ist einspurig und die Kurven sind mal wieder so ganz nach dem Geschmack der GS. Nur Holger hält sich mit der KLR recht hartnäckig in meinem Rückspiegel, da kann ich Haken schlagen, so viel ich will. Oben angekommen frage ich ihn: er ist schaltfaul gefahren: nur 1. und 2. Gang! Die KLR besitzt keinen Drehzahlmesser und bei den Motorgeräuschen muß Holger eiserne Nerven haben! Auf der Paßhöhe warten wir an einer Bar auf Manfred, hier teilt sich die Straße: uns wird der direkte Weg auf einspurigem Asphalt hinunter zum Idrosee führen, obwohl uns die Kammstraße (nicht staubfrei) über das Gioglo della Bala und den Manaviapaß reizt. Doch mit diesem weiteren "Umweg" wären wir sicher erst nach dem Abendessen beim Hotel. Die Abfahrt ist ebenso traumhaft: kaum Verkehr und kleinste Wege durch ein Skigebiet, mehrfach kreuzen wir die Pisten. Von obern nähern wir uns dem Idrosee - bei diesem Panoramablick ist wieder eine Fotopause angesagt. Die letzten 40 Kilometer fahren wir wieder hoch zum Ledrosee, dann kommt der Abzweig nach Pregasina, noch durch einen kurzen Tunnel und dann eine Serpentine... Wir alle erschrecken, denn wir haben nur noch mit harmlosen Kurven gerechnet und eiern nur so durch den letzten Straßenschwenk. Unser Hotel liegt wunderschön, etwa 500 m überm Gardasee mit Panorameblick auf Riva und die Nachbarorte. Der Pool ist einladend, doch da die Sonne bereits hinter den Bergen verschwunden ist, wird es uns verwöhnten Nordlichtern schon zu kühl. So warten wir auf die Mädels, die den "einfacheren" Weg über Meran, Bozen, den Gampen- und Mendelpaß gefahren sind und uns eine Positionsinfo aus dem 50 km entfernten Trento geben: es dauert noch ein wenig bis zum Abendessen....
 
 
 

Bocca di NaveneAm nächsten Morgen ist eigentlich eine Ausfahrt nach Verona geplant, Mopped und Kultur. Doch bei den Temperaturen kommt schnell der Wunsch nach einer Monte-Baldo-Tour auf, einer Strecke, die sich auf bis zu 1500 m über dem Ostufer des Gardasees hinaufschraubt. Schnell geht es durch den 5 km langen Tunnel hinunter, dann durch Riva bis Mori am Etschtal. Durch die Weinreben schraubt sich die Straße bergauf. Kurve reiht sich an Kurve, schließlich fahren wir in Hochlagen parallel zum Ostufer. In Bocca d. Navene rasten wir. Hier gibt es den einzigen direkten Blick von der Straße (1425 m) auf den See; außerdem ist hier ein kleines Restaurant, von dessen Terrasse natürlich auch der See zu sehen ist. Eine ganze Weile schlängelt sich die Straße noch am Berg entlang, bevor es hinab nach Garda geht. Ein kleines Stück entlang des Seeufers fahren wir nach Torri, vorbei an mediterranen Gärten und prächtigen Villen. In Torri fahren wir auf die bereit liegende Fähre nach Maderno am Westufer des Sees. Nach 8 km in nördlicher Richtung zweigt die Straße ins Valvestino ab. Spektakulär ist die Aussicht von den Serpentinen auf dem Weg ins Hochtal. Die Strecke durch das Valvestino sind Kurven pur, teils allerdings eng und unübersichtlich. Irgendwo kommen mir ein paar Geländekühe entgegen, die meine versucht genauso durch die Kurven zu ziehen - die Gruppe fehlt plötzlich im Rückspiegel..... Vor dem Abendessen genehmigen wir uns noch ein Bad im Pool mit Aussicht über den See. Dann klingt der Abend bei gutem Essen und Wein aus.

MarmoladaSottoguda-SchluchtBis Trento wollen wir gemeinsam fahren, als erster der Gruppe fühle ich mich wie der Fahrer eines 40-Tonners - bei Trento teilen wir uns in zwei beweglichere Gruppen. Nach kurzer Autobahnfahrt verlassen wir bei Auer das Etschtal, fahren hinauf in die Mittelgebirgslandschaft von Deutschnofen. Leere kurvenreiche Straßen lassen unser Herz höher schlagen. Über Welschnofen und den Karerpaß geht es zurück ins Trentino, dann über Canazei zum Passo di Fedina. Von hier haben wir einen fantastischen Blick auf die vergletscherte Marmolada. Während der Abfahrt queren wir die Serrai di Sottoguda auf einer Brücke - der Blick hinunter in die Schlucht fasziniert uns. Schließlich erreichen wir das Hotel Belvedere in Falcade kurz vor Ausbruch eines Gewitters. Die zweite Gruppe ist schon kurz vor uns dort - wir genießen den Rest des Nachmittags in der Wellnesslandschaft im Keller. Der Whirlpool ist so groß, daß wir einige Züge drin schwimmen können.
 
 
 

Passo GiauMorgens lockern die Wolken auf - Kaiserwetter! Wir genießen die Straße zum Passo di Giau - zu schön zum heizen. Dann fahren wir über den Falzarego, mit dem Blick auf den im 1. Weltkrieg teilweise gesprengten kleinen Lagazuoi, weiter Richtung Arabba. Manfred braucht eine Tankstelle und es ist bereits wieder nach zwölf....(In ganz Italien sind die Tankstellen zwischen ca. 12:00 und dem späten Nachmittag geschlossen). Kurz vor Arabba endlich finden wir einen Automaten, der für unseren letzten 10000-Lire-Schien einige Liter Sprit ausspuckt. Hinter Arabba begrüßt uns die erste der 37 Kehren auf dem Weg zum Podoi, wir schwingen hinauf ohne von anderen Verkehrsteilnehmern ausgebremst zu werden. Oben machen wir Rast - der Blick auf die frei schwebenden Seile der Bergbahn zur 3000 m hohen Podoi-Spitze beeindruckt unsere Flachland-Tiroler; mein Bericht, daß ich 4 Monate zuvor durch die schmale Scharte zwischen den Felsen auf Ski abgefahren bin, stößt auf Kopfschütteln. Die folgende Strecke über das Sella-Joch fordert unsere Nerven: wir müssen die knapp zweispurige Strecke mit einer unbekannten Anzahl von Reisebussen aus dem gesamten Alpenraum teilen - hatte Manfred vorhin noch einen weißen Helm???. Das Taschentuch färbt sich beim Ausschnupfen schwarz - die Stimmung ist auf dem Tiefpunkt. Hinter St. Ulrich teilt sich die Gruppe, die einen fahren direkt ins Hotel nach Sterzing; Christine, Holger und ich machen noch einen Abstecher über den Ritten. Aus dem Eisacktal schraubt sich die Straße steil und in Serpentinen nach Barbian hinauf. Nun folgt die Panoramastrecke, wir sehen das Eisacktal Richtung Bozen als Miniatureisenbahnlandschaft,. Die Straße ist einspurig, auch Motorradfahrer benötigen die Ausweichstellen bei entgegenkommendem Verkehr. Bei Kolbenstein haben wir einen ersten Blick in den Bozener Kessel: ein Gewitter bereitet sich für den Angriff auf uns vor! Nun müssen wir die Geniesser-Strecke doch im Eiltempo hinter uns bringen, hinunter gehts ins Sarntal, dann weiter Richtung Penser Joch. Über die Berge wälzen sich schwere schwarze Wolken, Holger bleibt hinter mir (fehlender Drehzahlmesser), Christine fällt zurück (fehlende Leistung).
 
 
 

SterzingIn Sterzing fällt den ganzen Abend kein Regen, wir haben das Gewitter umfahren. Das Hotel ist nicht schlecht, nur ich habe ins Klo gegriffen: mein Einzelzimmer (Epoche mittlere siebziger) ist im Nebenhaus, in dem scheinbar nur Personal und Reiseleiter untergebracht werden. Der Ort, insbesondere die Hauptstraße, hat noch das Flair der Fugger. Bis spät abends sitzen wir noch vor einer Weinstube in der Fußgängerzone.
 
 
 

Am Morgen haben sich die Gewitter verflüchtigt - für den Nachmittag sagt der Wetterbericht jedoch ein heftiges Unwetter an. Ausgeruht fahren wir über den Jaufenpaß - Kurven wie diese sind nun bereits Routine für die Gruppe.

Wir machen eine Rast am letzten Gasthaus vor der Paßhöhe - somit haben wir eine letzte Chance unsere Lire auszugeben. An solch einem exponierten Rastplatz dauert es nicht lange, es nimmt an den Nachbartischen eine Edelweiß-Bike-Travel-Gruppe platz. Wir sehen sorgenvoll hinauf zu den Spitzen des Alpenhauptkammes oder dorthin, wo die Bergspitzen sein müßten, denn es wälzen sich dunkle Wolken über die Berge. Unsere rast auf dem Timmelsjoch fällt auch entsprechend kurz aus, schnell fahren wir weiter. Nun zeigt sich, daß der Alpenhauptkamm eine Wetterscheide ist: schönster blauer Himmel und Hitze begleiten uns auf dem Weg ins Inntal. In Oetz folgen wir der Ausschilderung zum Kühtai, ein letzter netter, geradezu einfach zu fahrender 2000er Paß erwartet uns. Nocheinmal genießen wir die Bergluft, bevor wir wieder hinunter in die Hitze kommen.

Pünktlich zur Verladung erreichen wir München Ost, in Bayern ist dieses einer der heißesten Tage des Jahres. In Hamburg erfahren wir am nächsten Morgen, daß in der Nacht über Bayern eine Gewitterfront hinweggezogen ist, die Gehöfte abgedeckt und die Straßen unter zentimeterdickem Hagel verschwinden lassen hat, wenige Stunden vorher waren wir noch dort!
 
 

Unsere Route:  Karte 1 (München-Burgeis, Umgebungstouren), Karte 2 (Burgeis-Gardasee-Sterzing)

Auch 2003 waren wir wieder in den Alpen, statt Gardasee haben wir Venedig besucht. Hierzu die Fotos:
Bilder der Alpentour 2003
 

Infos:

Website der Bahn: www.autoreisezug.de

Website für Südtirol: www.hallo.com
 
 
 

Hotels:
 
 
 

Pension PlavinaGasthof zum Mohren / Pension Plavina

Familie Theiner

I-39024 Burgeis (nähe Mals/Vinschgau)

Tel. +39-0473-831223

Fax:+39-0473-830406

http://www.mohren-plavina.com

Preise 2001: Plavina: ca. 80-110 DM/Pers. i. Dz mit HP

Mohren: ca. 68-89 DM/Pers. i. Dz. mit HP
 
 
 

Hotel PanoramaHotel Panorama

Horst Albring

I-38060 Pregasina (nähe Riva del Garda)

Tel. +39-0464-520344

Fax:+39-0464-556963

Preise 2001: ca. 77-83 DM/Pers. i. Dz. mit HP
 
 
 

Hotel BelvedereHotel Belvedere

Famiglia Scola

Via Garibaldi 28

I-32020 Falcade

www.dolomiti.com/belvedere

Tel. +39-0437-599021

Fax:+39-0437-599081

Preise 2001: ca. 86 DM/Pers. i. Dz. mit HP
 
 
 

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