Willkommen bei unserem Kurvenseminar!

Dieser Bericht stammt aus 2000, in 2003 haben wir eine ähnliche Tour über 3 Tage im Hochsommer mit Übernachtung im Hotel Sauerbrey angeboten, das Hotel liegt in Osterode-Lerbach. Hierzu gibt es auch Photos!


 
 

JH HahnenkleeWir befinden uns im Oberharz in Hahnenklee. Dort, auf ca. 500 Höhenmetern haben wir einige Zimmer in der JH Hahnenklee-Bockswiese gemietet. Im laufe des Freitagabends sind alle eingetrudelt - nach Feierabend 300 km über die Autobahn zurückzulegen geht am besten einzeln. Kurz vor Neun gibt es Abendessen - danach wird geklönt.

Brockenbahn - Bahnhof "Drei Annen Höhe"Nun, am Sonnabend liegt der Harz vor uns! Nach einem reichhaltigen Frühstück in der JH bieten sich als Aufwärmrunde die Kurven über Lautenthal und Wildemann an, dann geht es über die einspurige Strecke nach Bockswiese zurück! Wir fahren in kleinen Gruppen (4-5 Leute).

Bodetal bei TreseburgVon Bockswiese nach Clausthal-Zellerfeld reiht sich Kurve an Kurve, rechts ziehen kleine Seen an uns vorbei... In Clausthal gleich links ab, hinunter zum Oker-Stausee - diese Strecke hat lange Geraden, dann aber am Oker-Stausee reiht sich erneut Kurve an Kurve. Auf dem letzten Stück zur Harzhochstraße werden die Kurven dann richtig interessant - harmonisch fügt sich Rechts- an Linkskurve. Ein kurzes Stück über die Harzhochstraße mit weiten Ausblicken und rechts ab nach St. Andreasberg. Dort gibt es das einzige 18%ige Gefälle des Harzes, eine Sommerrodelbahn und nach Sieber den einzigen „richtigen“ Paß. Die Straße schlängelt sich durch Haarnadelkurve über einen nur 500 m hohen Hügelrücken - dennoch gehört diese Strecke zu den schönsten des Harzes.

Josephkreuz - nahe StolbergNun schlagen wir uns nach Stolberg durch, einer perfekt erhaltenen Fachwerkstadt. Auf dem Marktplatz sitzend können wir den Versuchen zweier Reisebussen zusehen, aneinander vorbeizukommen oder andere Motorräder anschauen oder uns einfach nur amüsieren - z.B. über eindeutig von kleinen Straßen überforderte Autofahrer. Und die Preise: 1999 habe ich 15.- DM für Spargel mit Schinken bezahlt!

Stolberg - Motorradfahrer sind nicht in der Minderheit
Kurz hinter Stolberg liegt das Josephkreuz, ein Aussichtsturm aus dem letzten Jahhundert.

 
 
 
 

Bodetal beim HexentanzplatzAm Nachmittag können wir die werte Sozia am Hexentanzplatz abgeben, Quedlinburg (Weltkulturerbe) oder in Gernrode eine Kirche aus „frühottonischer Zeit“ besuchen - soll schon vor der letzten Milleniumsfeier vollendet worden sein!
 
 

Stiftskirche in Gernrode - gute 1000 (!) Jahre altDurch viele Kurven geht es dann zurück: Braunlage - Torfhaus - Altenau - Clausthal - Bockswiese. Nach dem Abpacken der Motorräder schmeißen wir den Grill an - die Koteletts sind schon eingelegt.

Der Abend kann ausklingen! Inzwischen gibt es auch die Biker-Wochenede-Variante: hier können wir uns noch in einem nahegelegenen Hotelschwimmbad und angeschlossener Sauna entspannen!
 
 

Und am nächsten morgen geht es weiter......

Am Sonntag gab es dann noch eine kurzes Ausschwingen bis in den frühen Nachmittag - danach trennen sich unsere Wege wieder!
 
 
 
 

Brockenbahn - beim Rangieren
Zwischendurch gibt es noch viel zu sehen: die Brockenbahn und das „Märchenschloß“ in Werningerrode seien nur als Beispiele genannt:
 
 

Schloß Werningerrode
Es gibt nicht nur schlechtes Wetter im Harz - auch wenn nach dem diesjährigem Sommer keiner mehr so recht dran glauben mag. Das Bild mit dem „Protektoren-Polo-Shirt“ kann hierfür als Beweis gelten. Und wenn es wirklich mal schlechtes Wetter gibt: da ist Europas größte Modelleisenbahn in Lautenthal, da ist der Rammelsberg in Goslar - ein stillgelegtes Bergwerk, das von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Und letztendlich läßt sich auch in Regenkombi Touren - die Nebel, die über die Bergrücken ziehen haben etwas magisches. Der Anblick der wabernden Nebel erinnert mich die Sagen über Hexen und Trolle im Harz, die in den Tannenwäldern leben sollen.
 
 
 
 

Rast an der SösetalsperreWeitere Infos zu der nächsten Tour: husumer.extravaganten@gmx.de
 
 

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Fahrt mit Polo-Protektorenshirt bei guten 30°C